AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma Landgang

§ 1 Anwendungsbereich

  1. Die Geschäftsbedingungen gelten für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen.
  2. Verbraucher i.S.d. Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne dass diesen eine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann.
    Unternehmer i.S.d. Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, mit denen in Geschäftsbeziehungen getreten wird, die in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Auftraggeber i.S.d. Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer.
  3. Abweichende entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Kostenanschlag, Vergütungen

  1. Unsere Angebote sind bis zur Annahme freibleibend.
  2. Verpackung und Versand werden zusätzlich berechnet.
  3. Reise-bzw. Verpflegungskosten (sog. Spesen), die im Zusammenhang mit der Beratungstätigkeit und Auftragsabwicklung entstehen, werden anhand von Belegen den Kunden gesondert in Rechnung gestellt.

§ 3 Leistungen

  1. Landgang organisiert und veranstaltet themenbezogenen Stadtteilführungen für Geschäfts- und Privatkunden.
  2. Landgang berät den Kunden hinsichtlich anderer Anbieter (Location etc.) und vermittelt Angebote und Leistungen dieser Leistungsträger.
  3. Die empfohlenen und die sonstigen in Katalogen und Prospekten ausgeschriebenen Leistungen erbringt der Leistungsträger eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung.

§ 4 Vertragsabschluß

Mit der Anmeldung zu einer Stadtteilführung bietet der Kunde Landgang den Abschluß eines Vertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann mündlich, schriftlich, fernmündlich, per E-Mail oder per Fax erfolgen. Mit der Annahme des Angebotes durch Übersendung der Auftragsbestätigung durch Landgang kommt der Vertrag zustande. Landgang ist berechtigt, das Angebot zum Vertragsabschluß innerhalb von zwei Wochen anzunehmen.

§ 5 Vergütung

  1. Die Vergütung für die Stadtteilführungen richten sich nach den vertraglichen Vereinbarungen im einzelnen.
  2. Die Vergütung für Beratungs- oder Vermittlungsleistungen wird nach Zeitaufwand abgerechnet.
  3. Leistungen fremder Anbieter rechnet der jeweilige Leistungsträger direkt mit dem Kunden ab.

§ 6 Pflichten des Kunden

Die Auftragsbestätigung ist bei Empfang auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. Eine offensichtliche Abweichung hat der Kunde Landgang gegenüber unverzüglich anzuzeigen.

§ 7 Haftungsbeschränkungen

  1. Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen beschränkt sich die Haftung von Landgang auf den vorhersehbaren, vertragstypischen, unmittelbaren Durchschnittsschaden. Dies gilt auch bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter von Landgang oder seiner Erfüllungsgehilfen.
  2. Gegenüber Unternehmern haftet Landgang bei leicht fahrlässiger Verletzung unwesentlicher Vertragspflichten nicht.
  3. Die vorstehende Haftungsbeschränkung gelten nicht bei Landgang zurechenbaren Körper- und Gesundheitsschäden oder bei Landgang zurechenbarem Verlust des Lebens des Kunden.

§ 8 Bedingungen für die Beratungsleistung

Tritt Landgang als Berater für Veranstaltungsleistungen wie Locationanmietungen, Catering oder künstlerische Leistungen etc. auf, so gelten hinsichtlich des abzuschließenden Vertrages die jeweiligen Bedingungen des fremden Vertragspartners.

§ 9 Mängelanzeige

Sollten bei Erbringung der eigenen Leistung offensichtliche Mängel für den Kunden erkennbar sein, so hat er, diese Landgang umgehend anzuzeigen.

§ 10 Rücktritt

Tritt der Kunde von der verbindlichen Buchung zurück oder nimmt er die gebuchte Leistung nicht in Anspruch, hat Landgang einen Anspruch auf folgende gestaffelte Ausfallvergütung:
Absage bis eine Woche vorher – 40 Prozent der vereinbarten Vergütung, Absage bis 3 Tage vorher – 60 Prozent der vereinbarten Vergütung, Absage einen Tag vorher – 80 Prozent der vereinbarten Vergütung und bei Nichterscheinen die volle vereinbarte Vergütung. Der Wunsch nach Umbuchung oder Terminänderung ist Landgang möglichst frühzeitig (mind. 48 Std. vor Beginn der Veranstaltung) mitzuteilen. Landgang wird sich dann bemühen, die Buchung dem Wunsch des Kunden entsprechend zu ändern.
Dem Kunden bleibt unbenommen nachzuweisen, dass durch den etwaiigen Rücktritt kein oder ein geringerer Schaden für Landgang entstanden ist.

§ 11 Weitere Bestimmungen

  1. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
  2. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlicher Sondervermögen, ist ausschließlich Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Geschäftssitz des Auftragnehmers. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder der Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
  3. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages mit dem Kunden einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksame Regelung ersetzt werden, deren wirtschaftlicher Erfolg dem der unwirksamen möglichst nahe kommt.

© Landgang St. Pauli, Ilona Kiss